Wir – Arbeitnehmer, Erwerbslose, Jugendliche und Rentner – haben diese Krise nicht verursacht. Wenn Geld in den städtischen Kassen fehlt, dann sollen die Reichen dafür zahlen. Ich werde im Stadtrat keiner Sozialkürzung zustimmen und außerhalb des Rates alles unternehmen, um diese zu verhindern.
Ich unterstütze mit aller Kraft soziale Bewegungen. 2004 habe ich die Demo gegen den Nazi-Aufmarsch in Kalk mitorganisiert. Ich habe über die unsauberen Geschäfte des Oppenheim-Esch-Fonds bei der Kölnmesse informiert und war aktiv bei den Protesten gegen Hartz IV. Aktuell unterstütze ich den Kampf für den Erhalt aller Arbeitsplätze bei KHD Humboldt-Wedag.
Der Kampf gegen Klüngel und Korruption fängt damit an, dass man selbst auf jegliche Privilegien verzichtet. Meine 412 Euro Aufwandsentschädigung, die ich als Ratsmitglied bekomme, verwende ich jeden Monat vollständig zur Finanzierung politischer Arbeit.
Ich setze mich für jede noch so kleine Verbesserung für die Menschen im Veedel ein. Aber der Kapitalismus kann nicht in ein soziales, menschliches System verwandelt werden. Wir müssen ihn abschaffen. Ich trete für eine Gesellschaft ein, in der die Banken und Konzerne in Gemeineigentum sind, unter demokratischer Kontrolle der Beschäftigten. Das ist meine Vorstellung von Sozialismus.
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