„Das Autonome Zentrum gehört nach Kalk und soll hier bleiben“, stellt HP Fischer, Bezirksvertreter der LINKEN in Kalk, fest. Fischer, der LINKE Ratsherr Claus Ludwig und viele andere waren schon um 6 Uhr vor dem Autonomen Zentrum in Kalk erschienen, um dieses vor einer befürchteten Räumung zu schützen.
Fischer führt aus: „Es gibt nicht nur den Kampf zur Sicherung von bereits bestehenden Einrichtungen sondern auch den Kampf für Auf- und Ausbau von mehr Jugendeinrichtungen und autonomen Jugendzentren.“
Das AZ in Kalk bringt der Stadt eine so genannte WinWin-Situation. Es gibt unkommerzielle Angebote, die sonst nicht möglich wären. So ist man gerade dabei einen Raum im Gebäude zum Kino um zu bauen.
Die Stadt kostet das nichts. Die Eigentümerin Savo GmbH zahlt seit Jahren die anfallenden Nebenkosten, ohne Gebäude und Gelände verwerten zu können bzw. zu wollen. Sogar einen Glasfaseranschluss ließ man legen, ohne einen Nutzer zu haben. Bei einer regulären Nutzung als AZ, könnte sie diese Kosten weiter reichen.
Nach einer Räumung käme es in Kalk wie im Barmer Block zu einem Abriss, um eine Wiederbesetzung zu verhindern. Abriss aber bedeutet Brachgelände. Brachgelände hat Kalk genug.
„Das andauernde Bedrohungsszenario muss aufhören und der Oberbürgermeister muss ein positives Signal an die Besetzer senden. Vor der Wahl hieß es, dass es dem damaligen Kandidaten Roters ‚eine Herzensangelegenheit’ sei und in Herzensangelegenheiten lässt man sich nicht reinreden, auch nicht von der eigenen Partei “, macht Fischer klar.
| < Zurück | Weiter > |
|---|







