Claus Ludwig. Sozialistischer Stadtrat. DIE LINKE.Köln

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Bäder für Alle! Nippes und Weiden erhalten

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Der Stadtvorstand hat bezüglich der Bäderplanung die Katze aus dem Sack gelassen: Die Bäder in Nippes und Weiden sollen 2012 geschlossen werden, das Rodenkirchen-Bad bleibt erhalten. Die BürgerInnen in den betroffenen Stadtteilen werden sich erneut wehren. Die LINKE. im Rat fordert den Erhalt aller Bäder, Köln ist schon unterversorgt. In einer Pressemitteilung unter dem Titel "Köln braucht Bäder flächendeckend für alle" schreibt die linke Ratsfraktion:

Der Stadtvorstand hat bezüglich der Bäderplanung die Katze aus dem Sack gelassen: Die Bäder in Nippes und Weiden sollen 2012 geschlossen werden, das Rodenkirchen-Bad bleibt erhalten. Die BürgerInnen in den betroffenen Stadtteilen werden sich erneut wehren. Die LINKE. im Rat fordert den Erhalt aller Bäder, Köln ist schon unterversorgt. In einer Pressemitteilung schreibt die linke Ratsfraktion:

DIE LINKE Fraktion im Rat der Stadt Köln lehnt den Vorschlag des Stadtvorstandes ab, die Schwimmbäder in Nippes und Weiden zu schließen Sie fordert den Erhalt aller Bäder sowie die Öffnung des Gruppenbades in Nippes für die Öffentlichkeit.

Claus Ludwig, Mitglied im Aufsichtsrat der Bäder GmbH für DIE LINKE.: Die Geschäftsleitung der Bäder GmbH verweist gerne darauf, dass in Köln Bäder neu gebaut werden, während in anderen Städten eines nach dem anderen geschlossen wird. Doch Köln ist, verglichen mit vielen anderen Kommunen, immer noch mit Bädern unterversorgt. Der wachsende Stadtbezirk Nippes mit über 110.000 BewohnerInnen, hätte nach der Schließung kein einziges Bad mehr. Das Mindeste wäre, alle jetzigen Bäder zu erhalten.

demoDass der Erhalt aus Sport- und Gesundheitssicht sinnvoll sind, kann niemand bestreiten. Das einzige Argument der Schließungsbefürworter ist die Kosteneinsparung obwohl die Gewinne des Bäder-Mutterkonzerns Stadtwerke sprudeln und die Ausgleichszahlung zum Erhalt für Nippes und Weiden kaum ins Gewicht fallen würden. Auch die Grundrenovierung wäre locker aus dem Gewinn des Stadtwerkekonzerns zu finanzieren, dessen Abgaben an die Stadt in 2011 um 8 Mio höher ausfallen als im Haushaltsplan vorgesehen.

Mit den Schließungen von Nippes und Weiden wird sich die Bäder GmbH weiter aus den Veedeln zurückziehen. Die Wege werden weiter und beschwerlicher, vor allem für Senioren, Kinder und Jugendliche.

Fraktionssprecher Jörg Detjen: Die Entscheidung des Stadtvorstandes geht klar am Ratsbeschluss vom Dezember 2007 vorbei. Das beschlossene unabhängige Bäderkonzept 2011liegt immer noch nicht vor. Auch Erkenntnisse aus dem Parallelbetrieb liegen nicht vor, da die neu errichteten und modernisierten Bäder ja noch gar nicht eröffnet sind. Tatsachen schaffen ohne Fakten, das geht nicht.

 

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